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Liebes Publikum,

wir freuen uns Mitte März gemeinsam mit Ihnen die Premiere des Stücks „Ich, Moby Dick“ zu feiern! Der Regisseur Sascha Flocken inszeniert mit sechs Schauspieler*innen und einem Live-Musiker, den von Ulrich Hub auf ungewöhnliche Weise dramatisierten, weltbekannten Stoff „Moby Dick“ von Hermann Melville.

Doch bevor Ahabs Mannschaft mit der Pequod in See sticht, steht noch bis zum 9. März unsere im Februar zur Premiere gebrachte Produktion „SO IST ES“ auf dem Spielplan, in der die beiden sonderbaren Gestalten, Morphus und Dermaleinst, das Publikum in zwei sehr unterschiedliche Welten entführen. Das Stück ist eine Einladung an Groß und Klein über den eigenen Tellerrand zu schauen und gemeinsam über mündig gelebte Zukunft nachzudenken.

Ende März ist im Kesselhaus das Erzähltheaterstück „Hat Opa einen Anzug an“ zu sehen, in dem es Bruno schwer fällt zu begreifen, dass sein Opa tot ist. Er hat viele Fragen, doch die Erwachsenen wissen auch nicht alles. Bruno muss mit seiner Wut und seiner Trauer allein fertig werden und erst als er merkt, dass Opa in seiner Erinnerung weiterlebt, kann er wieder fröhlich sein.

Für die Inszenierung „Kindheit“, welche Ende März im Szenenraum zu sehen sein wird, haben sechs Darsteller*innen den Geist ihrer eignen Kindheit heraufbeschworen. Autobiografisches und literarisches Material waren Ausgangspunkt für die Entwicklung dieses Stückes. Eine Suche nach etwas, das größer ist als wir selbst, einem Geschmack von Kindheit, der sich verallgemeinern lässt. Ende April wird die Produktion beim einzigen bundesweiten Festival des Theaters für junges Publikum, dem „Augenblick mal!“ in Berlin zu Gast sein. Das Festival zeigt alle zwei Jahre, die von einer Fachjury gesichteten und ausgewählten zehn herausragenden und impulsgebenden Inszenierungen für junges Publikum.

Im April steht dann wieder ein Marienbad-Klassiker auf dem Spielplan. In dem Stück „An der Arche um Acht“ entfalten sich mit spielerischer Leichtigkeit, ganz ähnlich den Flügeln des gelben Schmetterlings, der den Beginn einer abenteuerlichen Reise markiert, große theologische Fragen im langweiligen Leben dreier Pinguine: Warum ist Gott unsichtbar? Warum kann er alles sehen? Warum bestraft er alle Menschen und Tiere, um sich für die moralischen Verfehlungen einiger von ihnen zu rächen? Kann Gott einen Fehler machen? Gibt es ihn überhaupt?

Wir freuen uns Sie schon bald bei uns begrüßen zu dürfen!

Ihr Theater im Marienbad