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Regie: Marc Günther 
Dramaturgie: Sonja Karadza
Regie- Assistenz: Janina Koster
Bühne: Sophia Schneider
Kostüme: Sophia Schneider, Mitarbeit: Sophia Neuhofer
Musikalische Leitung: Michael Summ

es spielen:
Daniela Mohr
Renate Obermaier
Kirsten Trustaedt- Kümmel
Nadine Werner
Hubertus Fehrenbacher
Dietmar Kohn
Christoph Müller
Heinzl Spagl

Sounddesign, Ton: Ingo Burghardt
Übersetzung der Liedtexte: Marc Günther, Janina Koster
Technische Leitung/ Licht, Bühnenbau: Bernhard Ott
Technik, Licht: Cajus Ohrem
Techn. Beratung: Mario Kreutzer

Rechte: Theater im Marienbad

Premiere: 23. Januar 2009

Dauer: 105 Minuten, keine Pause

Dsc_1832

Alice im Wunderland hinter den Spiegeln

von Lewis Caroll
in einer Fassung des Theater im Marienbad

für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene

Ein träger Sommernachmittag  des viktorianischen England  floss dahin, als der Mathematikprofessor Charles L.Dodgson, alias Lewis Carroll, die Abenteuer im Wunderland für seine kindliche Freundin Alice erfand – diese scheinbaren Nonsens-Geschichten wurden Weltliteratur- jetzt haben sie, in der Regie von Marc Günther, als Ensemblearbeit ihr Eigenleben entwickelt.

Ein schmaler Grad  ist zwischen Wirklichkeit und Traumwelt – ein schmaler Steg auf dem Alice sich all dem, was von außen auf sie einstürmt mit ihren inneren Bildern entgegenstellen wird. Im Disput mit den Fabelwesen ihrer skurrilen Phantasie wird sie existenziellen Fragen mit Naivität und Direktheit begegnen und sich das Reich erobern, das „ich bin und- ich bin hier“ heißt.

Die Inszenierung möchte, Kinder ab acht Jahren und alle, die (nur) ein wenig darüber hinaus sind, einladen in diese Märchenwelt einzutauchen- Kind zu sein oder wieder Kind zu werden (je nachdem in welchem Alter man sich gerade findet…) in  diesem Wunderland der Phantasie und Paradoxie.  Sich als Erwachsener auf die Suche nach der verlorenen Zeit des weißen Kaninchens zu begeben und sich mit den Kindern in ein Boot zu setzen um mit ihnen Seifenblasen zu fangen und Königinnen Schlaflieder zu singen. Aber vergessen Sie nie, dass noch viele Felder offen sind und ein Turm von Fragen immer zu schlagen ist - manchmal auf dem weißen und ab und an auf dem schwarzen Feld und - mit neuem Glauben -  sicher immer wieder im Wunderland.