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Empfiehl das Stück weiter

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Es spielen Daniela Mohr
  Nadine Werner
  Hubertus Fehrenbacher
  Horst Geßner
  Christoph Müller

 
Regie Marc Günther
Dramaturgie Sonja Karadza
Bühne & Kostum Margrit Schneider
Assistenz Nadja Kwiatkowski
Techn. Leitung Bernhard Ott
Bühnenbauch & Licht Bernhard Ott
Soundcollage Ingo Burghardt
Schneiderei Gisi Kinsiki

 
Rechte Verlag der Autoren, Frankfurt am Main
Unterm_schirm

An der Arche um Acht // 6+

Dauer: ca. 100 Minuten (keine Pause)
Maximale Plätze in einer Vorstellung: 99

 

„Ich habe Gott nie gesehen und ich kenne niemanden, der Gott jemals gesehen hat. Gelegentlich sollte Gott sich bemerkbar machen.“

In der grenzenlos scheinenden Eiswüste der Antarktis leben drei Pinguine, deren Tagesablauf u.a.darin besteht, sich über Nebensächlichkeiten zu zanken: „Du stinkst nach Fisch!“. Die drei wünschen sich, etwas nicht Alltägliches möge geschehen und sie von ihrer Langeweile und ihren Zwistigkeiten ablenken.
Als sich ein bunter Schmetterling ins Land der Pinguine verirrt, den der kleine Pinguin umbringen will - „den murks ich ab!“ - kommt es zu einer ernsthaften Auseinandersetzung über das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten!“. Doch wer ist eigentlich dieser Gott, der dies verbietet? Gott kann alles sehen und hören. Er kann strafen. Leider kann man ihn nicht sehen und man kann auch nicht sicher sein, ob es ihn überhaupt gibt.
Während die drei Pinguine über die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes schwadronieren, erscheint mit dem einsetzenden Regen eine weiße, zerzauste Taube mit der unglaublichen Botschaft, dass die Welt untergehen wird. Doch die Taube hat auch eine gute Nachricht. Die Pinguine erhalten zwei Tickets für das bereitstehende Rettungsboot. Doch ist da nicht einer zuviel? Was sollen Sie tun? Den kleinen Pinguin allein in der antarktischen Ödnis zurücklassen, ihn elendlich ertrinken lassen? Das kommt für sie aller Zankerei zum Trotz nicht in Frage.
Es gelingt ihnen den kleinen Pinguin, in einem Koffer versteckt, in die Arche zu schmuggeln. Dort, im untersten Unterdeck, wo es nach Teer stinkt, sinnieren die Pinguine immer weiter über die Frage, wer Gott eigentlich sei. Eines jedoch ist klar: Gott hat sich bemerkbar gemacht! Er hat die Sintflut geschickt. Er hat genug von dem Streit der Menschen. Und hat Gott die Sintflut sogar deshalb geschickt, weil der kleine Pinguin den Schmetterling umgebracht hat? Stimmt es also doch, dass man nicht töten darf?