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Regie: Matthias Grupp
Spiel: Alireza Bayram/Vlad Chiriac, Gina Durler, Michael Schwager
Kostüme: Eva Butzkies
Bühnenbild: Andreas Bächli
Sound: Michael Studer
Produktionsleitung: Britta Graf
Regieassistenz: Leon Wierer
Oeil extérieur: Ueli Blum

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Bambi

Eine Lebensgeschichte aus dem Walde
nach dem Roman von Felix Salten

Eine Lebensgeschichte aus dem Walde: Das Rehkitz Bambi wird im schützenden Dickicht geboren und von seiner Mutter liebevoll ins Leben eingeweiht. So wie der Wald sich in den Jahreszeiten verändert, so wandelt sich das verspielte Rehkitz zum kraftvollen Rehbock, der schlussendlich als ergrauter Fürst des Waldes seine Erfahrungen weitergibt.

Das Vorstadttheater Basel entdeckt den Originalroman von Felix Salten wieder und erzählt eine Geschichte über den Zyklus des Lebens – über Kindheit und Erwachsenwerden, über Alter und Abschied und über den ewigen Kreislauf der Dinge.

Ein Stück voller Poesie, Witz und Tiefe für alle ab 8 Jahren.

Pressestimme
«Beste Theaterunterhaltung.»
«Die rund fünf Viertelstunden dauernde Aufführung lebt von der vortrefflichen Bühnenpräsenz des Darstellertrios. Angetrieben durch eine Inszenierung, die mit vielen wunderbar fantasievollen Einfällen glänzt, schaffen sie ein atmosphärisch dichtes Gesamtbild, welches das Publikum sogleich in den Bann zieht und bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Die Inszenierung baut fesselnde und unheimliche Spannungsmomente auf und lockert das Ganze mit vortrefflichem Witz auf. Und sie schafft es, die gefährlichen Klippen des Kitsches und allzu triefender Sentimentalität geschickt zu umschiffen.
(..) «Bambi» auf der Bühne des Vorstadttheaters ist eine poetisch liebevoll, durchaus ernsthaft, aber auch mit viel Humor erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden, über Liebe, Freundschaft, Autorität, das Besitzdenken, den Kreislauf der Natur, den Wechsel der Jahreszeiten, über die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das klingt jetzt nach ganz schön viel Tiefgang. Davon sollte man sich aber keinesfalls von einem Besuch der Aufführung abhalten lassen. Denn «Bambi» ist in allererster Linie beste Theaterunterhaltung.»
die tageswoche

Mehr als nur eine rührselige Geschichte aus dem Walde»
„Bambi“, das für Kinder von acht Jahren an gespielt wird, basiert auf dem Kinderbuch von Felix Salten über ein Rehkitz, das seine Mama verliert. Aber bei den Schweizern ist der Klassiker mehr als eine rührselige Geschichte aus dem Walde. Die Figuren, die Alireza Bayram, Gina Durler und Michael Schwager darstellen, sind Tier und Mensch zugleich – und ihr doppelbödiges Theater ist nicht nur schauspielerisch brillant, sondern sie spicken es auch mit köstlichen Tanzeinlagen. Sie wechseln die Rollen, flüchten in Slowmotion vor dem Jäger, – und vermitteln dabei unaufgeregt das ABC des Theaters, das Gefühle, Krisen und menschliche Zustände sichtbar machen kann. Ganz selbstverständlich wird Barockmusik eingespielt und nebenbei das Gehör der jungen Besucher geschult. „Bambi“ ist witzig, melancholisch, geistreich – und philosophisch. Denn auch wenn die jungen Zuschauer beim ersten Kuss zwischen Bambi und Feline kichern müssen, ist die erste Liebe doch nur eine Etappe im ewigen Stirb und Werde. Schwermütig hängen in einer Szene zwei Blätter an einem Baumstamm und sinnieren, wie es wohl sein wird, wenn auch sie abfallen werden. „Ob man noch etwas fühlt?“, fragt das eine Blatt. „Es ist noch keiner zurückgekommen, um es zu erzählen“, antwortet das andere.
Stuttgarter Zeitung (D) im Rahmen des internationalen Festivals «Schöne Aussichten»