«
Es lesen Daniela Mohr
  Christoph Müller
  Dominik Knapp
  Heinzl Spagl

 
Regie Sascha Flocken
Soundcollage Carlo P. Thomsen
Lesung

Szenische Lesung: Ich glaube an unsere Kinder

Dauer: ca. 60 Minuten
Maximale Plätze in dieser Lesung: 90

 

Dieses Buch versammelt die Briefe und Lebensgeschichten von Vätern, die in der Stalinzeit inhaftiert wurden und aus den Lagern des Gulag an ihre Kinder schrieben. Diese Briefe erzählen von erschütternden Einzelschicksalen, es sind Kassiber, geschmuggelt aus Gefängniszellen, kleine Zettel, von Gefangenen auf dem Transport in die Lager aus dem Zug geworfen, Antwortbriefe von Angehörigen an ihre Liebsten, von denen sie für lange Zeit getrennt waren, oftmals sogar für immer. Ein Großteil der Väter, die ihren Kindern Briefe geschrieben haben, ist nie zurückgekehrt, sie wurden erschossen, starben an Hunger oder an den Folgen der Schwerstarbeit. Die Briefe und Dokumente wurden jahrzehntelang unter größten Gefahren für die Familie im Geheimen gehütet, und für das vorliegende Buch zum ersten Mal veröffentlicht. Sie sind erschütternde historische Zeugnisse und eine leidenschaftliche Verteidigung der Familie


Literarische Grundlage:

"Ich glaube an unsere Kinder: Briefe von Vätern aus dem Gulag"

Herausgeberin: Irina Scherbakova
Reihe: Zeugnisse & Dokumente Bd. 021
200 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Übersetzung: Christina Links