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BST:
Walter Berger, cello;
Christian Schaeffer, violin;
Klaus Theweleit, guitar

Theweleit

Just for Fun( play loud-la vie)

„Wir nehmen lieber weiter Bögen zum (nicht-)Zerschreddern der Tonwelt“, sagt Klaus, „die Instrumente haben’s mitgemacht und antworten noch.“  
Vor dreißig Jahren waren sie bis zu 9 Spielerinnen und Spieler, heute noch zu dritt, beschreiten sie immer wieder einen dritten (oder siebten)  Weg freier Musik, wie Diederich Diedrichsen einmal über sie  schrieb. Über ihr  Album Viosilence von 2001 schreibt er: „Sehr, sehr rabaukig, ohne in fixe Gesten der Gewalt einzuschnappen. Das Brachiale entsteht nicht durch Selbstvereinfachung, sondern auf die entgegen gesetzte Weise: laute komplizierte Zustände des Kollegen aushalten, ohne dabei selber Ruhe zu geben. Die vielzitierte Intensität des Free Jazz ganz ohne dessen Floskeln.“
Und weiter: „Dass ihnen die Puste nicht ausgeht, liegt daran, dass sie nicht blasen, sondern streichen (schlauer Trick).“ Mit jenem Trick spielen sie ab und zu auch öffentlich, lassen Schlagzeug,  Klavier, Rasseln, Flöten und den andern Kram zuhause, nehmen Cello, Gitarre und Geige mit, vierzehn Saiten plus drei Verstärker zum Streichen, Zerren, Zupfen, Ziehen, Schlagen,….  und verlassen sich blindlings auf das, was sie voneinander hören, jeder dem anderen ausgesetzt, drei Galaxien auf Kollisionskurs, (er)finden Unerfindliches in genau dem Moment, in dem es entsteht.

Happy birthdays...!