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Regie: Stephan Weiland
Texte: David Lindemann und Ensemble
Choreographie: Gary Joplin
Choreographie Assistenz: Salim Ben Mammar
Musik: Carlo Philipp Thomsen
Bühne: Bernhard Ott
Kostüme: Sabine Steinort
Kostümassistenz: Gisi Kinsky
Licht: Bernhard Ott
Dramaturgie: Sonja Karadza
Regieassistenz und Probenprotokolle: Juliane Wilke

 

Es spielen:
Dominik Knapp,
Dietmar Kohn,
Salim Ben Mammar,
Daniela Mohr,
Renate Obermaier,
Nadine Werner

Licht: Bernhard Ott, Felix Kremser
Bühnenbau: Bernhard Ott (Ltg.), Aaron Andersen, Felix Kremser, Manfred Loritz, Jörg Schroth
Bühnenmalerei: Bernhard Ott (Ltg.), Bodo Heckmann, Oni Maurer, Roland Meister,
Peter Nitsche, Julia Reygers, Nils Weiligmann
Schlosserei: Mario Kreutzer,Tom Toussaint

für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die Produktion "Kindheit" ist zum einzigen bundesweiten Festival des Theaters für junges Publikum „Augenblick mal!“ im April 2017 nach Berlin eingeladen!

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Kindheit

 Ein Theaterstück mit Texten von David Lindemann und Ensemble

Manche von ihnen haben einen Schatz vergraben und finden ihn nicht wieder. Andere kotzen ins Auto. Einer erzählt alles seiner Mutter. Wenige (die Schlimmsten!) treffen sich am Weiher, um Frösche zu töten. Wieder andere gehen den ganzen Weg mit einem schiefen Kopf. Es kommt auch vor, dass einer klaut. Die meisten wissen immer, wo die Grenze ist, einzelne aber nicht. Alle gehören sie zu dieser geschlossenen Clique namens Kindheit. Vielleicht bist du einer davon. Vielleicht nicht mehr. Vielleicht hast du keine Ahnung, wovon die Rede ist. Mach dir keine Sorgen. Dani, Didi, Domi, Renate, Salim und ich, wir treffen uns im Hinterhof und sind uns ziemlich sicher, dass wir eigentlich nicht mehr dazu gehören. Schließlich sind wir längst erwachsen geworden. Aber Erich Kästner hat mal gesagt: Leute, es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

Kein Mensch ist einem so nah und gleichzeitig so dermaßen ein Anderer, wie das Kind, das man einmal war. Erinnern ist immer auch Erfinden. In der Regie von Stephan Weiland und in den Choreographien von Gary Joplin haben sechs DarstellerInnen den Geist ihrer Kindheit aufgescheucht. Sie haben sich von diesem fremd gewordenen Freund heimsuchen lassen und ihn zu einem Glas Limo eingeladen: So, jetzt sag doch mal. Wie war das damals? Vielleicht fängt er an zu erzählen.

Autobiographisches und literarisches Material wurde zum Ausgangspunkt für die Entwicklung dieses  Stücks. Die Erinnerung dient dabei als Werkzeug und Karteikasten zugleich, sie wird durchstöbert auf der Suche nach etwas, das größer ist als wir selbst, einem Geschmack von Kindheit, der sich verallgemeinern lässt. Gleichzeitig weist sie auf das konkrete Erlebte jedes einzelnen zurück. Der Autor David Lindemann hat den Improvisationen und Gesprächen der Schauspieler und Schauspielerinnen seine eigene literarische Zuspitzung gegenübergestellt.