Pasztor_1

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Lesung von und mit Susann Pásztor
im Rahmen des Welthospiztages 2019

eine Kooperation mit Hospizgruppe Freiburg e.V., Hospizbewegung Breisgau-Hochschwarzwald e.V., dem Ambulanten Jugendhospizdienst der Malteser Freiburg und dem Café Totentanz - Gespräche über den Tod
 

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen.
Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.

Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Im Rahmen des Weltzhospiztages liest sie aus ihrem aktuellen Roman »Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster« für den sie den Evangelischen Buchpreis erhielt. Sie hat die Ausbildung zur Sterbebegleiterin abgeschlossen und ist seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig.

Im Anschluß an die Lesung sind Besucher_innen herzlich eingeladen einem Podiumsgespräch beizuwohnen, in welchem die drei Hospizgruppen aus Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald Einblick in ihre Arbeit geben und gemeinsam mit Pásztor über das Thema der Sterbebegleitung ins Gespräch kommen.