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Olga Martynova

Lesung und Gespräch

 Olga Martynova  liest  aus ihrem Roman „Sogar Papageien überleben uns“
2010 bei Droeschl erschienen

 »Es ist nicht nur ein klug komponiertes Buch über das vergangene russische 20. Jahrhundert, das mit ganz eigenen Bildern von Vögeln, Katzen und flimmernden Mäusen besticht, es ist nicht nur ein Buch über das wechselvolle deutsch-russische Verhältnis mit elegant gesetzten Spitzen gegen deutsche Überheblichkeit. Vor allem ist es ein Roman, der sein funkelndes Sujet aus sich selbst heraus entwickelt und mit Daniil Charms und den Oberiuten der Zeit auf der Spur ist.« (Katharina Narbutovic, WDR)

Für diesen Roman erhielt sie den
Roswitha-von-Gandersheim-Preis 2011
Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2011
Shortlist aspekte-Preis 2010
Longlist Deutscher Buchpreis 2010
Shortlist Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2011

 In diesem Jahr wurde sie mit dem Bachmann Preis 2012 ausgezeichnet.

 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, wuchs in Leningrad auf, studierte russische Sprache und Literatur; 1991 zog sie nach Deutschland. Sie lebt mit ihrem Mann Oleg Jurjew in Frankfurt/Main.

Sie schreibt Gedichte (auf russisch) und Essays und Prosa (auf deutsch): Brief an die Zypressen (Gedichte, 2001, dt. von Olga Martynowa und Elke Erb), Wer schenkt was wem (Essays, 2003), Rom liegt irgendwo in Russland (mit Jelena Schwarz. Gedichte, 2006) und In der Zugluft Europas (Gedichte, 2009). Mit ihrer Lyrik war Olga Martynova auf der Longlist für den Russischen Preis 2009, mit ihrem Roman-Debüt Sogar Papageien überleben uns (Droschl 2010) kam sie auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2010 und auf die Shortlist des Aspekte-Preises 2010. 2011 erhält sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis der Robert Bosch Stiftung.