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NIE (Norwegen,Großbritannien, Tschechien)

Regie und Konzept:
Kjell Moberg
Musik:
Helder Deploige
Bühne:
Katja Ebbel Frederiksen
Produktion:
Iva Moberg, Guri Glans
Künstlerische Beratung:
Alex Byrne

Spiel:
Helder Deploige,
Kieran Edwards, Guri Glans, Tomas Mechacek, Iva Moberg

Dauer: 70 Minuten
Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

(in verschiedenen Sprachen)

Museum_of_memories-nie

Museum of memories

entwickelt von der NIE Company (Norwegen,Großbritannien, Tschechien)

Auf Erinnerungen können wir uns nicht hundertprozentig verlassen, dennoch sind sie es, die unsere Vergangenheit Realität werden lassen. Jeder Moment, den wir erleben, erhält seine besondere Bedeutung durch die Geschichte. Ohne Vergangenheit würden Gegenwart und Zukunft ihre Geltung verlieren. Zwischen uns selbst und dem Nichts steht die Fähigkeit uns zu erinnern. Fünf Menschen rekonstruieren hier ein Leben, das bereits beendet ist. Zwei Brüder, ein Nachbar, eine Lehrerin und ein Liebhaber erzählen von einer Person, die sie verloren haben.
NIE hat ein kleines reisendes Museum geschaffen mit rund 70 Schubladen voller Erinnerungen. Das Publikum sitzt in dieser intimen Ansammlung von Geschichten, erlebt hautnah und kann schließlich selbst im Archiv der Erinnerungen stöbern. Dieses Museum reflektiert sinnliche Erfahrungen und lässt Assoziationen mit dem eigenen Leben freien Lauf.


We can never completely rely on memories, but they are what let our past become reality. Every moment we experience attains its special significance through the story. Without the past, the present and the future would lose their validity. Between ourselves and nothingness, there is the ability to remember. Here five people reconstruct a life that has already ended. Two brothers, a neighbor, a teacher, and a lover tell of someone they have lost.
NIE has created a small traveling museum with about seventy drawers full of memories. The audience sits in this intimate collection of stories, experiences them close up, and can browse through the archive of memories themselves in the end. This museum reflects sensuous experiences and allows free rein to associations with one’s own life.