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Es spielen Ilja Baumeier
  Nic Reitzenstein

 

 
Regie & Idee Nadine Werner
Dramaturgie Sonja Karadza
Bühne & Licht Bernhard Ott
Regieassistenz Viola Volk & Lea Pehnt
Ausstattung Ives Pancera
Video Jens Dreske
Tech. Leitung Bernhard Ott
Licht-, Video-
& Bühnentech.
Bernhard Ott, Felix Kremser
& Hanna Rebstock
Bühnenbau Bernhard Ott & Felix Kremser
Bühnenmalerei
 
Roland Meister, Bernhard Ott,
Julia Reygers & Nils Weiligmann

 
Rechte Rowohlt Theaterverlag, Reinbeck

 

 

Gefördert durch:

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SO IST ES // 8+

Dauer: ca. 75 Minuten (keine Pause)

Ich spreche von früher wie es einmal war
Und von morgen wie es sein könnte
Ist es erst mal da

Müde kehrt Morphus, ein kauziger anarchischer Kerl, in sein kleines improvisiertes Zuhause zurück, wo er Hochbeete anlegt, Stockkampf übt, die Ahnen an- und zum Widerstand aufruft. Auf seiner letzten Reise hat er gesehen, die Welt wird untergehen, wenn nicht sofort etwas passiert. So schweift sein Blick, durch Nebelschwaden verhangenes Gelände, nach oben, dort wo der Dermaleinst, ein undurchsichtiger Geselle, lebt, in einem Büro hinter einer Blechwand. Der Glaube an Fortschritt und Profit hat ihn reich gemacht. Morphus schwärmt von einer Zeit, in der es nicht nur Kunden und Produkte, sondern Menschen und Tiere, Licht und Schatten gab, Dermaleinst denkt indessen schon an seine nächste Geschäftsidee, die so rein und weiß ist wie allererster Neujahrsschnee. Ein ungleiches Paar, so scheint es. Als der Eine den Anderen auf eine Tasse Blaues Gold - früher hat man es Wasser genannt - einlädt, entspinnt sich ein Streit darüber, warum Alles so ist wie es ist und ob es nicht auch anders sein könnte, käme einer, der es kann und macht.

Die Schauspielerin Nadine Werner beschäftigt sich, nach ihrer erfolgreichen Inszenierung von Janne Tellers Roman „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ in ihrer zweiten Regiearbeit ein weiteres Mal mit grundlegenden und drängenden Fragen unserer Zeit: Wie wollen wir unsere Erde nachfolgenden Generationen hinterlassen? Wie unsere Kinder aufklären und zum Handeln auffordern ohne zu belehrend zu sein? Ihre Inszenierung kokettiert spielerisch mit den absurden Momenten des in einer an Kinderreime erinnernden Sprache geschriebenen Stücks, welches die Autorin Lisa Danulat explizit für die Regisseurin verfasst hat. Bebildert durch Jens Dreskes Videoeinspielungen, ist SO IST ES eine Einladung an Groß und Klein über den eigenen Tellerrand zu schauen und gemeinsam über mündig gelebte Zukunft nachzudenken.