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Leitungsteam 2014:
Wolfgang Graf, Tanzfestival
Hubertus Fehrenbacher, Leiter des Theater im Marienbad
Laila Koller, im E-WERK zuständig für Tanz

Programmgruppe:
Anna Wagner,  Leiterin der Tanzsparte Theater Freiburg
Sonja Karadza, Dramaturgin Theater im Marienbad
Karin Hönes, Tanzfestival

Produktionsleitung:
Jörg Scharpff, Organisation
Barbara Ottmann, Finanzen:E-WERK Freiburg.

Contact  in behalf of the groups performing in Theater im Marienbad:

Press and Organisation: m.schneider@marienbad.org
technic: B.Ott ; technik@marienbad.org

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Internationales Tanz und Theaterfestival Freiburg 2014

Das E-WERK Freiburg veranstaltet in Kooperation mit dem Theater im Marienbad und dem Theater Freiburg künftig ein gemeinsames Festival.
Es findet das erste Mal vom 30. April bis 17. Mai 2014 statt.

Erfolgsgeschichten weiterzuentwickeln und internationale Ensembles mit ihren innovativen  Produktionen nach Freiburg zu holen, ist die Idee des neuen Festivals. 2011 feierte das Freiburger Tanzfestival im E-WERK sein 25-jähriges Jubiläum. Das letzte Theaterfestival wurde 2006 vom Theater im Marienbad in Kooperation mit dem Theater Freiburg durchgeführt. Das neue Festival umfasst alle darstellenden Künste:  Tanz, Theater und Performance. Die Spielstätten sind die Räume des E-WERK, des Theater Freiburg und des Theater im Marienbad.  Workshops, Gespräche und Schulvorstellungen vervollständigen das Programm des Festivals.
Das Leitungsteam für 2014 sind Wolfgang Graf, Hubertus Fehrenbacher und Laila Koller.

Internationale Ensembles mit berühmten Namen kommen nach Freiburg. Im Theaterbereich sind zwei sehr gegensätzliche ästhetische und theatrale Stilrichtungen dabei:  Die Needcompany aus Belgien zeigt mit „Isabella's Room“, eins der besten Stücke von Jan Lauwers. Er gehört zu den großen Erneuerern des Theaters.
 She She Pop aus Berlin zeigen zur Festivaleröffnung eine ebenfalls performative Arbeit der ganz anderen Art: „Schubladen“. Eine vielstimmige und zutiefst subjektive Chronik der ost-westdeutschen Geschichte wird live erzählt, mit privaten oder öffentlich zugänglichen Textquellen belegt, aus der Erinnerung referiert, entlang oder entgegen der großen Weltanschauungen.
Der Tanz verfolgt weiterhin  konsequent seine künstlerischen Linien. Das überwältigende Debut von Wim Vandekeybus und seiner Kompanie »Ultima Vez« überraschte die Tanzwelt 1987 mit »What the Body Does Not Remember«.  Durchgehend gab es in diesem Stück explosionsartige Ausbrüche von Aggression, Angst und Gefahr. Jetzt, 27 Jahre später, kommt das Stück in neuer Besetzung nach Freiburg. Ein Stück Tanzgeschichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ebenfalls nach einer alten Vorlage von 1987, nämlich der Performance von Liat Dror und Nir Ben Gal, die damals im Tanzfestival Freiburg zu sehen war,  re-interpretieren Niv Sheinfeld & Oren Laor aus Israel das Stück “Two Room Apartment”.  Hier ist die so innige, wie rückhaltlos offene Nähe zweier Künstler und Lebenspartner, die ihre langjährige Zusammenarbeit reflektieren von verblüffend aktueller Relevanz.
Im E-WERK zeigen der Brite Russell Maliphant mit “Still current” und die Kanadierin Louise Lecavalier  mit “So Blue” ihre neuesten Choreografien und mit Julyen Hamilton, Michael Schumacher , Hideto Heshiki und dem Freiburger Musiker Harald Kimmig wird es wieder einen spannenden Impronisationsabend geben.
Einen weiteren Höhepunkt der musikalischen Improszene wird das Konzert der New Yorker Vokalistin Shelley Hirsch und den außergewöhnlichen Musikern Ushihashi Kazusa, Simom Ho und Martin Hägler, die zu einem lyrischen Klangtheater im Theater im Marienbad aufeinandertreffen.
Erstmals im Festivalprogramm sind Jugendstücke, die ebenfalls fließende Grenzen von Theater bis Performance spiegeln: wie die Produktion “Kopbeest” der belgischen Kopergietery. Ist es ein Traum, ein delirium? So grausam, dass man lachen muss? So hässlich, dass es schon fast schön ist? Die Bestien im eigenen Kopf sind verrückte Abgründe der menschlichen Seele. Installativen Charakter hat die Inszenierung der NIE Company aus Norwegen, “Museum of Memories”. In diesem kleinen reisenden Museum rekonstruieren fünf Menschen ein Leben, das bereits beendet ist. Das Publikum sitzt in dieser intimen Ansammlung von Geschichten, erlebt hautnah und kann schließlich selbst im Archiv der Erinnerungen stöbern. Ebenfalls mit einer Theaterinstallation kommt Studio Orka aus Belgien mit dem Stück “Jakobsnase” für Kinder ab 7.
 

INFORMIEREN Sie Sich über das gesamte Festivalprogramm  unter
www.tanz-und-theaterfestival.de