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Pinguinspaziergang_-a.huml-

Von Pinguinen, Seebären und Seeleoparden – eine sommerliche Reise in die Antarktis

…wem es gerade draussen zu heiss ist …
…. für große und kleine Entdecker! Und für solche, die es werden wollen!

von Dr. Ariane Huml, Antarktisreisende

Willkommen im Land der Pinguine und Seeleoparden! Hier gibt es fast alles, außer Menschen, Städte und Autos… Wer zum Südpol reisen möchte, muss sich auch im Sommer warm anziehen! Einmal um die halbe Welt fliegt man, um am äußersten Zipfel Südamerikas, in Feuerland, ein Schiff zu besteigen, dass einen, schwer schaukelnd und stampfend, in die Antarktis bringt. Besser gesagt, an den äußersten Zipfel der Antarktis, denn die ist so riesig wie kein anderes Land der Welt. Schwarz und Weiß sind die hier vorherrschenden Farben. Es gibt dort Pinguinkolonien, Seebären und riesige Eisberge, die durch das Wasser treiben.
Die antarktische Landschaft ist einzigartig schön: Die Stille aus Schnee und Eis wird nur durchbrochen durch das Schnattern der Pinguine und anderer Tiere, die brummen, rufen oder kreischen. Schon viele Entdecker und Forscher aus früheren Jahrhunderten haben versucht, das Land im äußersten Süden der Erdkugel zu erkunden, zumindest in seine Nähe zu kommen. Bevor Captain Cook den weißen Kontinent am 17. Januar 1773 „entdeckte“ und bis auf 80 Seemeilen an das weiße, unbekannte Land heransegelte, waren wahrscheinlich schon andere Seefahrer ganz in der Nähe gewesen. Sicher ist, der berühmte englische Kapitän war der erste, der die Antarktis auf seiner zweiten Weltumseglung nachweislich sah und beschrieb. Viele mutige Männer und Frauen folgten ihm – unter ihnen Roald Amundsen, Sir Ernest Shackleton und Robert Walter Scott. Bis heute hat die Antarktis nichts von ihrem Zauber eingebüßt, aber das weiße Paradies am Ende der Welt ist bedrohter als je zuvor: Gemeinsam reisen wir deshalb an diesem Sonntag in Bildern, Tönen und Erzählungen vom Ende der Welt in die Antarktis – ganz ohne Seekrankheit und kalte Füße. Ob wir die Pinguine retten können?