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Vor der Premiere -Autorengespräch


Annette Pehnt im Gespräch mit
Rebekka Kricheldorf

Am 5. April 2014 wird Rebekka Kricheldorfs Stück „Rosa und Blanca“ in der Inszenierung von Matthias Kaschig an unserem Haus Premiere haben. „Rosa und Blanca“ erfuhr in Kassel 2006 eine umjubelte Uraufführung und wurde zuletzt in Bern gespielt. Bevor es bei uns soweit ist, möchten wir die Gelegenheit nutzen und Ihnen die Autorin in einem Autorengespräch vorzustellen.

Rebekka Kricheldorf, wurde 1974 in Freiburg geboren und machte hier ihr Abitur. Dann zog es sie nach Berlin, wo sie zuerst Romanistik an der Humboldt-Universität Berlin und dann Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin studierte. Schon ihr erstes Stück „Prinzessin Nicoletta“ gewann auf dem Heidelberger Stückemarkt sowohl den Verleger- als auch den Publikumspreis. Für ihr Theaterstück „Kriegerfleisch“ erhielt sie den Kleist-Förderpreis. Im Februar 2014 kam ihr neuestes Stück „Alltag und Ekstase“ zur Premiere,  eine Auftragsarbeit für das Deutsche Theater Berlin.
Beeindruckend an Rebekka Kricheldorfs Theaterstücken ist ihr poetischer wie humorvoller Umgang mit Sprache. „Scheinbar Banales und Alltägliches wird“ so heißt es in einer Jurybegründung „zum Spielmaterial für die satirische Verdichtung heutiger Themenmärkte und medialer Oberflächen, gebrochen an großen Stoffen, Märchen und Mythen.“ Und immer versteckt sich dahinter die große Frage nach dem Sinn des Lebens und der Suche nach einem speziellen Weg ins Nichts. Was treibt Rebekka Kricheldorf um, wenn Sie für das Theater schreibt? Wir sind neugierig auf ihre Antworten.