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Besetzung
Актриса: Юлия Кобец, Автор: Клэр Доуи (Великобритания)Режиссер: Стефан Вейланд (Германия)Перевод: Анастасия КорольченкоДраматургическая адаптация:Ольга КалашниковаВ сопродукции принимали участие:Немецкий культурный центр им.Гёте, областной академический драм театр им.М.Горького, Комитет по молодёжной политике Администрации г.Ростова на-Дону

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ПОЧЕМУ ДЖОН ЛЕННОН ЮЪКУ

Warum, trägt John Lennon einen Rock?

von Claire Dowie in russischer Sprache

О пьесе:
Пьеса «Почему Джон Леннон носит юбку» была написана в1991 году и в настоящее время считается классикой. Но в свое время она была революционной в Европе. Ее перевели на немецкий и испанский языки и сыграли в театрах Германии, Америки, Испании и Италии. Язык, который использует в общении с публикой героиня пьесы, школьница старших классов, фанатка «Битлз» – это открытый диалог, интерактив со зрителем. Она вовлекает его в свой спор между взрослым миром нормальных людей, для которых важны такие ценности, как правильная семья и вложение в ипотеку, и своим миром, где не важно, какой ты ориентации, где не важно, мужчина ты или женщина. Внутренний мир и личная правда, нежелание подстраиваться под общие сексуальные и жизненные нормы – об этом говорит со зрителем главная и единственная героиня.

 Unsere Fassung für  Klassenzimmer von  "Warum trägt John Lennon einen Rock?" mit Nadine Werner wurde im Juni 2010  auf einem Festival  von der  Theatermanagerin, Olga Kalashnikova , - minicult,  gesehen  und  begeistert  aufgenommen. Daraufhin beauftragte sie den Regisseur Stephan Weiland  in Rostow/ in Russland,dieses Stück mit  der russischen Schauspielerin Julia Kobetz in ihrer Sprache  zu inszenieren. Im Dezember 2011 war Premiere, seitdem wird das Stück in Russland gespielt und löst  viele Diskussionen aus, ob des Inhalts und der für Russland ungewöhnlichen Form des Klassenzimmerstückes.

Wir freuen uns Ihnen nun die russische Version zeigen zu können, wenn Sie aber des Russischen nicht  mächtig sein sollten bekommen Sie eine Inhaltsangabe und werden trotzdem einen spannenden Theaterabend  verbringen.
Im Anschluß laden wir Sie herzlich zum Gespräch ein!
Teilnehmen werden:
Julia Kobetz, Schauspielrin, Maria Shaporeva, Produzentin, Prof. Dr. Elisabeth Cheaure, Slavistik und Genderstudies, Universität Freiburg, Stephan Weiland, Regisseur, nadine Werner, Schauspielrin
...die Diskussion wird in beiden Sprachen stattfinden , Dolmetscher: Konstantin Rapp, Uni Freiburg

Inhalt: Eine junge Frau stürmt in ein Klassenzimmer und beginnt, von ihrer Schulzeit zu berichten. Mit 14 war sie ein Tomboy, ein Mädchen, das sich der klassischen Rollenzuschreibung nicht beugen will. "Sobald ein Mädchen den kleinsten Funken Energie zeigt, nennt man sie einen Tomboy, einen Jungen, und beraubt sie ihrer Weiblichkeit."

Sie träumt von ihrem Vorbild, John Lennon, will alles, was Jungen auch dürfen, und bloß kein plüschiges rosafarbiges Mädchen sein. Erst recht keine Frau im Rock, ausgeliefert dem Zwang, für Männer attraktiv zu sein und immer in der zweiten Reihe zu stehen. Doch der Kampf um eine eigene Identität, ohne in  die Fallen bestehender  Geschlechter-klischees zu geraten, ist hart und von Rückschlägen markiert. Sich selbst zu mögen, um anderen zu gefallen, ohne Kompromisse einzugehen, nicht in totaler Isoliertheit zu enden, wie geht das? Und was passiert, wenn sich der eigene Körper meldet und in die Frage einmischt, was es heißt, eine Frau zu sein?