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Unsere Stücke für Ihr Klassenzimmer!

Wir spielen  am Originalschauplatz des Klassenzimmers, was eine unmittelbare Nähe zwischen Publikum und Spieler erfordert. Der Schulraum erweist sich in der Zuspitzung des Dramas als  theatralischer Ort, dessen Charakter im Alltag verborgen bleibt. Der Jugendliche kann sich direkt identifizieren oder distanzieren, dem erwachsenen Zuschauer wird die Erinnerung an nie ganz Vergangenes präsent.

Die terminlichen Möglichkeiten einer Inszenierung hängen hierbei stets von unserem Ensemble und Spielplan ab. Zum Beginn jeder Spielzeit erhalten Lehrer*innen in unserem Pädagog*innen-Newsletter buchbare Wochen, in welchen folgende Stücke bei ihnen vor Ort gastieren können.

Rufen Sie für weitere Informationen gerne bei uns an (+49 (0)761 - 137 9721, Montag bis Freitag 13:00 bis 15:00 Uhr) oder schreiben Sie uns eine Mail an theaterpaedagogik@marienbad.org, um in den Newsletter aufgenommen zu werden oder Informationen über buchbare Zeiträume zu erhalten.


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"Klamms Krieg" // 16+
Ein Klassenzimmerstück von Kai Hensel

Klamm ist Deutschlehrer, zu alt für einen Neuanfang, zu jung für die Frühpensionierung. In einem Brief beschuldigt ihn eine Schulklasse, aufgrund seiner überstrengen Notengebung, am Tod eines Mitschülers Schuld zu sein. Das Stück erzählt vom Drama eines Menschen, der vielleicht einen folgenschweren Fehler begangen hat. Es provoziert eine Debatte über das System Schule und die Machtverhältnisse und Abhängigkeiten zwischen Lehrer_innen und Schüler_innen.


"Als Kinder sind Sie gekommen, Als Erwachsene gehen Sie fort. In jedem steckt ein Teil von mir, lebt in Ihnen weiter und zieht hinaus in die Welt." (Klamm)



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Warum Trägt John Lennon einen Rock? // 14+
Nach einem Stück von Claire Dowie

ACHTUNG: Dieses Klassenzimmerstück pausiert gerade bis auf unbestimmte Zeit!

Eine junge Frau stürmt in ein Klassenzimmer. Sie träumt von ihrem Vorbild, John Lennon, will alles, was Jungen auch dürfen, und bloß kein plüschiges rosafarbiges Mädchen sein. Erst recht keine Frau im Rock, ausgeliefert dem Zwang, für Männer attraktiv zu sein und immer in der zweiten Reihe zu stehen. Doch der Kampf um eine eigene Identität, ohne in  die Fallen bestehender  Geschlechterklischees zu geraten, ist hart und von Rückschlägen markiert. Sich selbst zu mögen, um anderen zu gefallen, ohne Kompromisse einzugehen, nicht in totaler Isoliertheit zu enden, wie geht das? Und was passiert, wenn sich der eigene Körper meldet und in die Frage einmischt, was es heißt, eine Frau zu sein? Mit unerschöpflicher Lebensenergie stellt "John", wie sie sich selbst nennt, sich den Fragen, die jeden Heranwachsenden treffen können: "Wie kommt man aus der Pubertät in eine eigene Identität? Will man das überhaupt? Warum darf man nicht so sein, wie man sich fühlt? Wer definiert, was männlich ist und was weiblich? "