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Theaterprojekt

mit ehemaligen Schülern und Schülerinnen

der Albert Schweizer Schule II Freiburg

Nachhaltigkeit, so ist allerorten zu vernehmen, ist einer der Gründe und geforderten Ziele Kultureller Bildung.

Dieses Projekt, so hoffen wir, wird zeigen, dass Nachhaltigkeit in der Kulturellen Bildungsarbeit

mit Hauptschülern erreicht werden kann.

 

 „Am Anfang dachte ich Theaterspielen ist nur was für Weicheier“

                                                                                Ein Schüler des Projekts

Diesem Projekt vorausgegangen ist ein intensives und  erfolgreiches Theaterprojekt mit Hauptschülern der Albert-Schweizer Schule II im Rahmen des Unterrichtfaches MSG (Fächerverbund Musik, Sport und Gestalten) im Schuljahr 2006/2007 und 2007/2008.

In dieser Spielzeit 2009/2010, ein Jahr später und auf intensives und nicht abbrechen wollendes Einfordern der ehemaligen Projektbeteiligten begeben wir uns auf eine Reise, ohne Schul- und Notendruck, auf eine Reise basierend auf freiwilliger, selbstverwalteter und auf gleicher Augenhöhe stattfindender Theatererfahrung. Die Hauptschule haben die Jugendlichen nun abgeschlossen und besuchen jetzt entweder eine weiterführende Schule oder machen eine Ausbildung. Viele der zwölf Theaterbegeisterten sind in der Zwischenzeit mehrere Male Besucher unserer Theatervorstellungen gewesen, haben als Geschenk zu unserer Veranstaltung »20 Jahre Theater im Marienbad – Ein Fest« im Dezember 2009 ein kleines Programm aus ihren mit uns erarbeiteten Aufführungen zusammengestellt.

Die Gruppe probt unter Anleitung unseres Schauspielers Dietmar Kohn und unserer Dramaturgin Sonja Karadza  seit Oktober 2009 ein Mal wöchentlich im »Kesselhaus« unseres Theaters. Eine Intensivprobenwoche ist geplant, ebenso ein gemeinsamer Aufenthalt im Berghotel auf dem Schauinsland, welcher uns durch den Verein Y ermöglicht wird.

Diese wunderbaren Unterstützer sind es auch, die unser Projekt filmisch begleiten lassen, sodass es am Ende eine Dokumentation geben wird. Wann das Stück zur Aufführung kommt steht noch nicht fest. Es hängt von der gemeinsamen Erfahrung ab, die wir miteinander machen werden.