Die
Geschichte vom Onkelchen
von Lars-Eric
Brossner und Tomas von Brömmsen
aus dem Schwedischen von Günter Bergfeld
"Es war einmal ein kleiner
Onkel. Der kleine Onkel war sehr einsam. Niemand kümmerte sich
um ihn, obwohl er so nett war. Alle fanden ihn zu klein. Und dann
fanden sie noch, daß er dumm aussah.

Eines Tages - es war
gerade Frühling geworden - heftete er Zettel an die Bäume.
Auf die Zettel hatte er geschrieben: KLEINER ONKEL SUCHT EINEN FREUND!
Dann setzte er sich auf die Treppe und wartete. Er wartete und wartete.
Zehn Tage und Nächte wartete er. Tagsüber schien die Sonne
und die ersten Schneeglöckchen kamen aus der Erde. In der zehnten
Nacht wurde der Onkel müde und nickte ein bißchen ein.
Aber plötzlich ...... wachte er auf von einer kalten Nase in
seiner Hand. Neben ihm saß ein großer Hund mit hübsch
gebogenem Schwanz."
Die Geschichte vom Onkelchen
ist ein poetisches Theaterstück. Es arbeitet mit Stilmitteln,
die den Mitteln des Stummfilms verwandt sind. Die Handlung des Stückes
wird von einem Streichquartett musikalisch untermalt und von einer
Erzählerin kommentiert.
für Kinder und
Erwachsene, ab 6 Jahren
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Regie:
Dieter Kümmel
Musik: Bernhard Bentgens
Bühne: Pal Mathias
Es
spielen:
Hubert Fehrenbacher,
Horst Gessner,
Petra Gack
und ein Streichquartett
Rechte:
Verlag Autorenagentur
Premiere:
2. Juni 1988
Gesamtspieldauer:
70 Minuten
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