Als die Königin zu singen begann

Ein Tanztheaterstück von Nadine Gerspacher und dem Theater im Marienbad // 7+

Hinter einer Museumsvitrine sitzt ein Paar, ausstaffiert mit prächtigen Kronen und eleganten Gewändern. Königin und König. Ein Traum. Für alle, mit Ausnahme der beiden, die hinter dem Glas sitzen. Denn dort ist es zu eng, ihre Träume haben keinen Platz: Sie wünscht sich nichts sehnlicher als zu singen, während der König davon träumt seinen menschlichen Körper abzulegen, sich in die Höhe zu schwingen und im Sturzflug ins Meer abzutauchen. 
Um sie herum im Ausstellungsraum schlummern ebenfalls Träume. Wie ein gut gehütetes Geheimnis und warten nur darauf endlich gelebt zu werden. Eine will einmal ankommen ohne Hast und Eile, einer will als Kapitän auf das weite Meer hinaus und wieder ein anderer träumt davon, das Haar unter der königlichen Krone zu bändigen. 
Und plötzlich Knack!, die Träume brechen aus, werden größer und nehmen sie alle mit auf eine Reise, in eine Welt, in der nicht mehr zählt, wer man ist, sondern wer man sein kann. 

Durch Tanz und Bewegung erzählt diese humorvolle Stückentwicklung in der Regie von Choreografin Nadine Gerspacher spielerisch von Sehnsucht, Lebensträumen und Wünschen und zeigt, welche Rolle die anderen bei der Verwirklichung der Träume des Einzelnen spielen. 

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Es spielen

Bühne

  • Albert Ventura

Kostüme

  • Corbin Ray

Musik

  • Jason del Campo

Dramaturgie

Regieassistenz

  • Julia Rios

Premiere

22. Januar 2027