Heimsuchung

nach dem Roman von Jenny Erpenbeck // 16+

Eine Landschaft an der märkischen See, so alt wie die Welt selbst. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird dort ein Haus errichtet und bleibt bestehen, während sich um es herum alles verändert. Über knapp achtzig Jahre leben hier unterschiedliche Menschen, kommen, lassen sich nieder, gehen, werden gegangen, besitzen und verlieren. Sie erleben politische Umbrüche – Krieg, Vertreibung, Teilung, Wiedervereinigung – und in diesem Sommerhaus am Scharmützelsee bleiben die Spuren ihrer Leben zurück in Dingen, Räumen und Erinnerungen. Und am Ende gleicht sich die Landschaft einen kurzen Augenblick wieder sich selbst. 

Mit viel Gefühl und Schauspielkunst schlüpft Mohr in ihre Rollen, zoomt in Momente und macht die Gespenster lebendig, die spürbar über die Bühne wehen. 
 

 Badische Zeitung, Schillernder Geschichten-Teppich , M. Klötzer

In dieser Soloinszenierung von Jenny Erpenbecks mehrfach auszeichneten Roman sucht und findet die Schauspielerin Daniela Mohr im Zurückgelassenen. Sie eröffnet ein Archiv, hebt Dinge ans Licht, gräbt in der Erde und holt Vergessenes hervor. Erst durch dieses Freilegen, Ordnen und Befragen wird die Herkunft der Gegenstände sichtbar und ihre Geschichten lebendig: Landschaft, Haus, die Menschen, die einen Teil ihres Lebens hier verbrachten. Durch die Live-Komposition von Musik, Objekten, Soundcollagen und einer großen Erzähllust entsteht ein lebhaftes Panorama unterschiedlichster und zugleich miteinander verwobener Leben.

Szenenbilder

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Alterseinstufung

16+ 

Dauer

ca. 120 Minuten + Pause

Spielstätte

Szenenraum 

Es spielt

Regie

  • Tom Schneider

Bühne

  • Andrijana Trpković
  • Tom Schneider

Kostüme

  • Andrijana Trpković

Musik & musikalische Leitung

Komposition

Dramaturgie

Regieassistenz

  • Lena Kersten

Bühnenbau

  • Bernhard Ott
  • Emily Bourley
  • Elias Volpi
  • Stefan Ehrt
  • Tommy Müller

Veranstaltungstechnik

  • Bernhard Ott
  • Jakob Arnegger
  • Théo Nicolas
  • Emily Bourley
  • Markus Bader

Schneiderei

  • Linda Williges

Bildrechte

Marc Doradzillo 

Premiere

21. Februar 2026